Am Freitag,  11.März 2016,  fand im Vereinsheim des ASV Ihlpohl e. V. dessen Jahreshauptversammlung statt.

 

Der Verein hat am 11.März 2016 im Vereinsheim die Jahreshaupt- versammlung durchgeführt.  Der Vorsitzende, Gernot Jesgarzewski, konnte „bescheidene“ 33 Mitglieder begrüßen.

Es bleibt ein Rätsel, ob das auf Desinteresse oder Zufriedenheit  der Mitglieder zurück zu führen ist. Dabei konnte der Vorsitzende durch- aus erfreuliche Nachrichten überbringen.

Die Kassenlage ist derzeit entspannt. Die Liquidität ist zufrieden stellend. Alle laufenden Kosten können bezahlt werden. Die Verschuldung konnte auf gute 40.000 € gemindert werden.

Da dem ein Vermögen von mindestens dem Zehnfachen entgegen steht, kann von gesunder wirtschaftlicher Basis gesprochen werden.

 

Im Rahmen der Versammlung konnte der Vorsitzende seiner „Lieb- lingstätigkeit“ auf Vereinsebene nachgehen. Es kam zu den Ehrungen. Kirstin Herpel und Arndt Petersen  erhielten die Ehrenurkunde nebst Nadel  für 40 Jahre Zugehörigkeit zum Verein. Für die gleich lange Mitgliedschaft wurde Giselher Klin- ger in Abwesenheit geehrt.  Ebenfalls entschuldigt waren die Mitglie- der  Andreas Schoch und Mark Fiegert, die beide seit 25 Jahren im Verein sind. Die Urkunden werden nachgereicht.

 

Dazu gab es ehrenvolle Erwähnung für drei Jugendliche aus der Ab- teilung Badminton, die von Andreas Benthake seit vielen Jahren erfolgreich geführt wird, und die aus dem Vereinssport gar nicht mehr weg zu denken ist. Josefine Flindt, Janis Flach und das Schülerteam konnten sich auf Kreisebene mit Meisterschaften der jeweiligen Staf- fel auszeichnen.

 

Einen besonderen Höhepunkt konnte die Abteilung Fußball vermel- den. Die U18, betreut durch Jan Haarde und Hendrik Pohlmann, fei- erte die Meisterschaft auf Bezirksebene und wird die Rot-Gelben Farben des ASV künftig auf Landesebene präsentieren. Vom Vor- stand gab es dafür eine ganz besondere Erwähnung. Ich gehe davon aus, dass in einer späteren Ausgabe dieses Heftes diese herausragende sportliche Leistung noch einmal extra gewürdigt wird.

 

 

 

Im Rahmen der umfangreichen Tagesordnung kam es zu einer besonderen Ehrung. Durch den ASV  wird seit Jahren Altpapier im Auftrag der Osterholzer Abfallentsorgung gesammelt.  Das hilft bei der geordneten Abfallbeseitigung und verhilft  dem Verein zu einer Verbesserung der Haushaltslage.

 

 

Wie Alles in der ehrenamtlichen Arbeit hängt auch der Erfolg dieser Sammlung vom Engagement der beteiligten Personen

ab. Seit einigen Jahren kümmert sich Sabine Dause um die Organisation der Altpapiersammlung. Dafür dankte ihr der Vorsitzende, Gernot Jesgarzewski, herzlich und  überreichte  ihr  ein  kleines

Präsent für den „gemütlichen Abend“ (Bild). Gleichzeitig brachte er der Hoffnung Ausdruck, dass Sabine und ihre Helfer/innen, denen gleichfalls Anerkennung gezollt wurde, noch langen für den Vereintatkräftig Hilfe leisten.

Gernot Jesgarzewski konnte am Freitagabend 33 Mitglieder begrüßen. Nachdem der Schriftführer, Klaus Sonnenberg, das Protokoll von   der Jahreshauptversammlung 2014 verlesen hatte, bemerkte der 1. Vorsit- zende,      das                Protokoll                 von      2015      könnte      gleich      sein. Das Jahresergebnis ist positiv. Sorge bereitetet dem Vorstand das Ver- einsheim, es wird von den Mitgliedern nicht angenommen. Viele Maß- nahmen haben noch nicht zum Erfolg geführt.

 

Für 25 Jahre Mitgliedschaft konnten Mark Fiegert und Andreas Schop sowie 40 Jahre Kirstin Herpel und Arndt Petersen (siehe Foto auf Seite

17) geehrt werden. Die U 18 der Fußballabteilung wurde für die Meisterschaft in der Bezirksliga und die Badminton-Jugend für Erfolge bei Tur- nieren geehrt. Bei den Neuwahlen wurde Reiner Ringen als zweiter Kas- senwart gewählt und als Fußballabteilungsleiter wurde Oliver Merdes bestätigt.

 

gez. Gernot Jesgarzwewski, Klaus Sonnenberg

 

Der Vorsitzende des ASV Ihlpohl ehrt Kirstin Herpel und Arndt Petersen für 40 Jahre Treue

Spielberichte und Aktuelles der Mannschaft

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Es ist sicherlich niemandem entgangen, dass unser Vereinsheim seine Öffnungszeiten stark einschränken musste. An dieser Stelle aus dem Vorstand eine Erklärung dazu.

 

Diejenigen, die im März auf der Jahreshauptversammlung waren, haben aus erster Hand gehört wie es um unser Vereinsheim steht.(Finanzamt sieht das Vereinsheim als eigenständiges Unternehmen) Viele andere haben es scheinbar aber nicht mitbekommen, und wie es in solchen Fällen meistens läuft, kommt aus Unwissenheit darüber häufig Unmut auf.

So ein Vereinsheim stellt ja immerhin auch einen gesellschaftlichen Treffpunkt dar, nicht nur für die Sporttreibenden und deren Gäste, sondern auch für alle anderen Vereinsanhänger.

 

Die Entscheidung, das Angebot unseres Vereinsheimes zu reduzieren, war für uns als Vorstand sicherlich keine leichte. Hier ging es, auch mit Wissen der Vereinsheimwirtin darum, einen durch ein Ungleichgewicht der Einnahmen- und Ausgabenseite im Vereinsheim entstehenden finanziellen Schaden vom Verein abzuwenden, diesen zunächst einmal nicht weiter in Unermessliche steigen zu lassen oder zumindest zu begrenzen

– ein weiter so ist und war so nicht mehr akzeptabel!

 

Wir haben in diesem Prozess in einer kleinen Arbeitsgruppe (bestehend aus Oli Merdes, Andreas Benthake, Petra Jesgarzewski und Diane Zabel) im letzten Jahr zunächst die finanzielle Situation geprüft und damit angefangen ein „Alternativkonzept“ zu erarbeiten. Problematisch für das Gelingen  ist  ganz  klar  eine  Entwicklung  mit  der  die  meisten  Vereine schon seit Jahren konfrontiert sind.

 

Das altbekannte Vereinsleben erfährt eine ziemliche Wandlung. Der Verein ist nicht mehr der Mittelpunkt des Ortslebens, Familien haben reich- lich um die Ohren, und viele wollen sich auch gar nicht mehr freizeittech- nisch „binden“ lassen. Das hat Folgen: man geht nach dem Sport gleich wieder nach Hause anstatt noch auf ein gemeinsames Plauschen in die Vereinskneipe, freiwillige Helfer fehlen an allen Ecken und Enden, und man kennt nicht mehr „alle“, die was mit dem Sportverein zu tun haben.

 

Was heißt das Ganze aber jetzt aktuell  für unser Vereinsheim?

 

Um die finanziell extrem angespannte Situation zu entschärfen, hat das Vereinsheim zu unserem Bedauern nur noch selten offiziellen Schankbetrieb – die Heimspiele unserer 1. Herren und die Bundesligaübertragun- gen sind weiterhin gesetzt,

aber ansonsten müssen wir die Öffnungszeiten fast komplett „runterfahren“ – einen entsprechenden Plan, wann geöffnet ist und wann nicht hängen wir noch aus – damit ist es für alle ersichtlich.

Für Feiern / Veranstaltungen aller Art kann man sich natürlich auch weiterhin gerne bei uns einmieten – jede, noch so kleine Aktion mit entsprechendem Umsatz hilft. Um das Vereinsheim darüber hinaus aber nicht ganz verwaisen zu lassen, möchten wir parallel allen Trainingsgruppen anbieten, sich auch zukünftig nach dem Training noch im Gastraum gemütlich zusammen zu setzen, anstatt in einer stickigen Kabine, vor dem

Vereinsheim oder im Vorraum der Sporthalle zu hocken.

 

Alle Betreuer – egal ob aus der Fußballabteilung oder von einer anderen Sparte können dieses Angebot in Anspruch nehmen. Sie bekommen einen Schlüssel für den Gastraum und können dort in Eigenregie gegen Bezahlung Flaschengetränke herausgeben. Wir gehen davon aus, dass alle vernünftig genug sind, um sich an die dafür von uns ausgearbeiteten Regeln für die Nutzung des Raumes und der Entnahme der Getränke zu halten.

 

Für diese, sicherlich nicht immer erfreuliche aber notwendige Vorgehen hoffen wir auf Euer Verständnis, das ist nur eine erste Maßnahme – weitere sollen folgen.

 

Wir machen weiter und wollen versuchen unser Vereinsheim aber auch unseren „Verein“ für uns, aber auch für andere wieder attraktiver zu machen.

 

Das Ganze läuft natürlich nicht kurzfristig und auch nicht ohne Hilfe von vielen engagierten Leuten und reichlich Ideen. Also traut euch, und sprecht uns an.

 

Für den Vorstand des ASV –

Diane Zabel / Andreas Benthake